Spannung pur bei der Kreuzschule


Am Samstag fand der letzte Heimspieltag der Saison des SV Kreuzschule Dresden I statt. Zu Gast waren der Krostitzer SV I und SSV St. Egidien I. Für die Gastgeber ging es erneut bzw. immer noch um den Klassenerhalt in der Volleyball-Sachsenliga der Männer. Punkte sollten also her.

Zu Beginn des ersten Spiels des Tages gegen den Tabellenzweiten Krostitz zeigte Dresden, dass es auch erfolgreichen Volleyball spielen kann. Der einzige negative Aspekt war, dass Außenangreifer Martin Dost umknickte und ausgewechselt werden musste. Am Ende des ersten Satzes wurde es knapp (21:21, 22:21). Aber ausnahmsweise behielt Dresden die Nerven und machte den Sack zu (25:23).

Auch im zweiten Durchgang hielt Dresden gut mit und schaute zwischenzeitlich wie der vermeintlich sichere Sieger aus (20:17). Aber die Gäste kamen wieder heran (22:23) und schnappten sich den Satz nach langem und harten Kampf (25:27).

Im dritten Durchgang lag Kreuzschule von Anfang an zurück (9:14, 13:18). Krostitz verteidigte diese Führung konsequent (13:18) bis zum Ende (19:25). Von diesem Punkt an ging es nur noch bergab: Der vierte und damit letzte Satz dieses Spiels war ein Desaster aus Sicht des Heimteams. Kein Mannschaftsteil konnte auch nur ansatzweise die Leistung der ersten drei Sätze abrufen. Das Pulver war anscheinend vorerst verschossen. Die Gäste deklassierten Kreuzschule mit 10:25 und siegten damit verdient mit 1:3.

Sa, 10.02.18 14:00 Kreuzschule – Krostitz 1:3 / 79:100 (25:23 25:27 19:25 10:25)

Das zweite Spiel sollte anders verlaufen. Erstens war der Tiefpunkt erreicht und zweitens sollten ja eigentlich Punkte her. Der erste Satz gegen St. Egidien war zu Beginn heiß umkämpft (9:9). Die Kreuzschule setzte sich aber im Verlauf ab (13:18). Dabei überzeugten zum Beispiel Mittelmann Daniel Simon und Diagonalpeitsche Johannes Köbsch mit starken Aufschlägen. So sicherte sich Dresden den ersten Satz mit 25:16.

Der zweite Durchgang verlief ähnlich. Die Gastgeber setzten sich erneut etwas ab (9:6, 10:6) und hielten den Druck aufrecht (21:15). Dieses Mal hieß es am Ende 25:18 für Dresden.

Die folgenden zwei Durchgänge sollten nicht so eintönig verlaufen: Eigentlich hatte das Heimteam wieder alles unter Kontrolle (10:7), aber St. Egidien kam im vierten Satz immer näher (22:20, 21:23) und drehte ihn tatsächlich noch (25:27).

Die Enttäuschung war bei Dresden spürbar. Beide Teams wollten den vierten Satz aber unbedingt gewinnen. Entsprechend kochten teilweise die Emotionen hoch, es blieb aber alles im Rahmen. Kreuzschule konnte sich nicht groß absetzen (8:8, 17:18), wie noch zuvor. Am Ende wurde es extrem knapp und hitzig (22:22). Aber die Hausherren hatten letztlich das Quäntchen Glück, holten den Satz (25:23), damit auch das Spiel (3:1) sowie drei Punkte im Abstiegskampf.

Sa, 10.02.18 16:00 Kreuzschule – St. Egidien 3:1 / 100:84 (25:16 25:18 25:27 25:23)

Auf Kreuzschule warten noch zwei wichtige Begegnungen: Am 10. März geht’s nach Bad Düben und am 7. April zum vielleicht entscheidenden Spiel nach Hoyerswerda.