Bitteres Pokal-Aus


Am Wochenende stand für den SV Kreuzschule Dresden als Titelverteidiger der Sparkassencup an – eigentlich (!) eine machbare Aufgabe, würde man denken. Immerhin ging es doch „nur“ gegen zwei Sachsenklasse-Mannschaften. Tja, falsch gedacht.

Vorab: Im ersten Spiel des Tages trennten sich der VV Freiberg und der SV Laußnitz mit 3:1 (25:14 25:20 14:25 25:18). Die Freiberger taten sich zwar im vierten Satz schwer, haben aber trotzdem verdient gewonnen.

Im zweiten Spiel durfte Kreuzschule als Heimteam gegen Freiberg ran. Während des ersten Satzes lief soweit alles nach Plan. Die (fast) erste Sechs führte klar. Dadurch konnten auch die drei Einwechselspieler ran. Der Durchgang ging klar und verdient an die Hausherren (25:10). Im zweiten Satz drehten sich die Kraftverhältnisse vollkommen. Freiberg trumpfte auf und gewann immer mehr an Selbstbewusstsein. Dresden wiederum verlor vollkommen den Faden und zurecht auch den Satz (16:25). Die Gäste gewannen dann den dritten Durchgang knapp mit 23:25. Kreuzschule schien sich im vierten Satz wieder gefangen zu haben und holte diesen mit 25:16. Aber nichts war’s mit dem knappen Sieg. Denn im Tiebreak ging nichts mehr beim SVK. Alles in allem gewann Freiberg am Ende verdient mit 7:15 und damit auch das Spiel (2:3).

So, 24.11.19 SVK Dresden – VV Freiberg 2:3 (25:10 16:25 23:25 25:16 7:15)

Das zweite Spiel ist schneller erzählt, auch weil es nur drei Sätze dauerte. Der SV Laußnitz trat motiviert auf, ganz im Gegensatz zu Kreuzschule. Der angebliche (!) Favorit aus der Sachsenliga gestaltete den ersten Satz zwar noch knapp (25:27). Aber die anderen beiden Durchgänge lief rein gar nichts zusammen, egal welche Spieler auf dem Feld standen. Letztlich konnten die Dresdner die Laußnitzer zu ihrer Leistung nur beglückwünschen.

So, 24.11.19 SVK Dresden – SV Laußnitz 0:3 (25:27 20:25 18:25)

Der SV Kreuzschule ist damit raus aus dem Sparkassencup. Es wird also nichts mit der Titelverteidigung. Das Team hat bis zum kommenden Wochenende Zeit, um sich wiederaufzurichten. Denn am Sonntag (1.12.19) darf die Mannschaft zum Aufsteiger nach Zittau fahren. Dann sollte sie aber ein anderes Gesicht zeigen.