Zugfahrt mit Happy End


Am Sonntag ging es für Kreuzschule zum Auswärtsspiel nach Zittau, dieses Mal sogar für die gesamte Mannschaft per Zug. Obwohl die Mittelblocker-Position nur einfach besetzt war, wollte das Team drei Punkte mit nach Hause nehmen.

Den Spielstart hat Dresden gleich mal verschlafen (11:8). Hinzu kamen im gesamten ersten Satz bestimmt zehn direkte Aufschlagfehler. Diese Schwäche nutzte Zittau (16:15). Zum Ende des Durchgangs fing sich Kreuzschule aber wieder etwas und reduzierte die Eigenfehler (27:27). Nicht einmal mehr die Anzeigetafel reichte noch aus. Doch die Gäste behielten die Nerven (31:33 bzw. 1:3).

Anders begann der zweite Satz: Kreuzschule zog erst einmal mit 4:1 davon. Das Team baute den Vorsprung sogar etwas aus und hielt ihn weiter aufrecht (3:8, 10:15). Eigentlich sah es nach einem sicheren Sieg aus – aber falsch gedacht (21:20). Dresden ließ nach und die Hausherren wurden immer selbstbewusster (24:24). Die Rettung brachte eine Einzelaktion: Gregor versenkte den letzten Aufschlag direkt als Ass – ausgerechnet gegen sein ehemaliges Team.

Der dritte Durchgang war recht ausgeglichen – aber immer mit einem Vorteil für Zittau (14:11). Dresden kam erst am Ende des Satzes heran (23:22) und ging sogar am Gegner vorbei (22:25). Ie Gäste siegten also mit 3:0 gegen Zittau. Alle drei Sätze waren zwar spannend und knapp. Letztlich gingen aber drei Punkte nach Dresden. Erwähnenswert: der einzig echte Mittelblocker Ef sowie das ganze Team waren nicht ein einziges Mal im Netz – ein Novum!

So kann es weiter gehen: Am 14. Dezember dürfen die Kreuzschul-Männer zum letzten Spiel des Jahres zur TU Dresden. Die Kreuzschüler werden alles geben, um Punkte einzusammeln.